Es war einmal eine alte Geiss, die hatte sieben junge Geisslein und hatte sie lieb, wie ein parent-process einen child-prozess lieb hat. Eines Tages wollte sie einen GOTO in den Wald machen und ihren Interrupt mit einem Aktualisierungsprogramm beheben.; da rief sie alle sieben herbei und sprach: "Liebe child-processes, ich will hinaus in den Wald der alten Sprachen, seid auf eurer Hut vor dem Wolf; wenn er connected, so frisst er euch alle mit Header und Nutzdaten. Der Bösewicht faket oft seine IP, doch an seiner CRC Prüfsumme werdet ihr in gleich erkennen." Die Geisslein sagten: " Lieber Parent-process, wir wollen uns schon in acht nehmen, Ihr könnt ohne Sorgen euren strukturierten Weg gehen." Da machte die Alte einen vollen Systemcheck und machte sich getrost auf den Path.
Es dauerte nicht lange, so klopfte jemand an den Port und rief: "Macht auf, ihr lieben processes, eurer parent-process ist da und hat jedem von euch etwas mitgebracht!" Aber die Geisschen überprüften die IP des Paketes und erkannten, dass es der Wolf war, der im Background schon einen Abort auf dem Stack hatte. "Wir öffnen den Port nicht!", riefen sie, "du bist nicht unserer parent-process, die hat eine IP der A-Klasse und du hast eine C-Klasse; du bist der Wolf!" Da machte der Wolf einen Return 0 und reconnectete über mehrere Anonyme Proxys und rief: "Macht auf, ihr lieben processes, euer parent-process ist da und hat jedem von euch etwas mitgebracht!" Aber der Wolf hatte eine eindeutige process-ID. Das sahen die processes und riefen: "Wir machen nicht auf, unsere Mutter hat eine korrekte CRC Prüfsumme; du bist der Wolf!" Da mailte der Wolf einem Mitglied des CCC und sprach: " Ich habe mich an den Header gestossen, berechnen bitte meine CRC neu." Der CCC-Member dachte: Der Wolf will cheaten und weigerte sich, aber der Wolf sprach: "Wenn du es nicht tust, so verschiebe ich dich nach /dev/null." Da fürchtet sich der Geek und fakte seine CRC. Ja so sind die Geeks.
Nun machte der Bösewicht zum dritten mal einen "jump if equal" zu der Haustüre, machte einen Portscan und sprach: "Macht mir auf, Kinder, euer lieber parent-process ist heimgekommen und hat jedem von euch etwas aus der Tree-cascade mitgebracht." Die Geisschen riefen: "Zeig uns erst deine CRC Prüfsumme, damit wir wissen, dass du unser parent-process bist!" Da zeigte der Wolf ihnen seine CRC, und als sie sahen, dass sie korrekt war, nun glaubten sie, dass nach der Boolschen Algebra, alles True war was er sagte, und öffneten den Port. Wer aber nun Root-Rechte hatte, das war der Wolf. Sie erschraken und wollten das Hidden-Attribut setzen. Eines sprang unter den Table, das zweite ins Bett, das dritte in den Ofen, das vierte in die Küche, das fünfte in den Schrank, das sechste unter die Waschschüssel, das siebente in den Kasten der Wanduhr. Aber der Wolf fand sie alle und machte sie ohne lange Waitstates zu seinem Input; nur das jüngste in dem Uhrkasten , das fand er nicht. Als der Wolf seine FAT voll geschrieben hatte, legte sich der Wolf unter einen Tree und schaltete sich nach einem Logoff in den Sleep-Mode. Nicht lange danach kam die alte Geiss aus dem Walde wieder heim. Ach, was musste sie da aus dem Protokoll lesen! Alle Ports standen sperrweit offen. Sie machte einen ps -a, aber nichts wurde aufgelistet. Alle processes waren mit Parameter -9 gekillt. Endlich, als sie an das jüngste kam, da empfing sie eine message. "Liebe Mutter, ich stecke im Uhrkasten." Sie holte es heraus, und er erzählte ihr, dass der Wolf connected hat und die anderen alle gecancelt hat. Da könnt ihr denken, wie sie über die armen child-processes geweint hat.
Endlich ging sie in ihrem Jammer hinaus, und das jüngste Geisslein kopierte sich mit. Als sie auf green.ch kamen, lag da der Wolf in seinem Segment und machte gerade einen recover. Sie betrachtete mit allen vorhanden Viewern und sah, dass in seinem Kernel sich etwas regte und zappelte. Ach Gott, dachte sie, sollten meine armen processes, die er deleted hat, noch zu restoren sein? Da musste das Geisslein nach Haus laufen und den Parser holen. Dann teilte sie dem Ungetüm seine FAT in 2 Partitionen, und kaum hatte sie einen Cut getan, so streckte schon ein Geisslein den Header heraus, und als sie weitercuttete, da machten alle sechse nacheinander einen jump heraus und waren noch selbständige Module. Da sprach die Alte aber: "Jetzt geht und sucht viele Kilobyte Dry-Stones als Fillpattern für die leere Partition." Da schleppten die sieben Geisschen in aller Eile die Dry-Stones herbei und steckten sie ihm in die FAT und beendeten die Operation mit einem close. Als der Wolf erwachte, verursachte ihm sein dermaßen aufgeblähter Hauptspeicher solche Protection Faults, dass er an einer Storage Violation jämmerlich zugrunde ging.
Als die sieben Geisslein das sahen, da kamen sie herbeigelaufen, riefen laut: "Der Wolf ist gelöscht!" "Der Wolf ist gelöscht!" und berechneten aus lauter Freude alle zusammen PI auf 23'000'000 Stellen nach dem Komma genau und feierten noch einen grossen Multiline-Chat und wenn sie nicht deleted sind, dann phreaken sie noch heute.
faken = fälschen
CCC = Chaos Computer Club
/dev/null = Datennirvana in der Unix/Linuxwelt (Papierkorb)
Geek = Computerfreak
FAT = File Allocation Table ist für die Verwaltung der Belegung eines
Datenträgers zuständig.